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Karin Wirth

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Erfahrungsbericht über Jod
Vor ungefähr drei Jahren habe ich aus Unwissenheit und dem Gedanken nur das Beste zu wollen, mein Pferd massiv mit Jod überversorgt.
Mein Pferd reagierte daraufhin zunehmend schreckhafter, geräuschempfindlicher und ihr Verhalten wurde immer gefährlicher. Nach zwei Unfällen wusste ich nicht mehr weiter und war mit meinem Latein am Ende.

Zur selben Zeit lies ich unser Heu analysieren. In dieser Analyse wurden sehr hohe Jod-Werte nachgewiesen. 

In der Schweiz wird davon ausgegangen dass die Böden und dadurch auch das Heu relativ Jod-arm sind.

Aus diesem Grund enthielt mein zugefüttertes Mineralfutter ebenfalls relativ viel Jod.  Diese Kombination führte zu einer  starken Jodüberversorgung.

 

Durch absetzen des bisherigen Mineralfutters, einer genauen Berechnung und dem zufüttern eines passenden Mineralfutters hat sich mein Pferd schnell erholt.

Heute ist mein Pferd im Umgang wieder normal und hat zusätzlich, durch die genaue Bedarfsberechnung sehr starke Hufe und ein tolles Fell bekommen.

 

Dieses Erlebnis hat mir gezeigt wie wichtig es ist genau hinzuschauen und wie schnell wir unsere Pferde verurteilen für etwas das sie nicht beeinflussen können. Dieses Problem war rein fütterungsindiziert.

 

So habe ich angefangen mich intensiver mit Pferdeernährung und den Bedürfnissen der Pferde auseinander zu setzen und mich weiterzubilden. 

Heute weiss ich, wie wichtig die Zusammenhänge zwischen Fütterung, Stall- und Weidemanagement, Haltung und Rassenunterschiede der Pferde sind.

Durch genaue Analysen und Berechnungen  wird klar ersichtlich ob ein zuviel oder zuwenig vorhanden ist.